Vorher / Nachher
BEISPIEL 1: ENTRÜMPELN UND AUFRÄUMEN
Hier hat sich das Zeug über die Jahre hinweg angesammelt. Seit über 50 Jahren ist man nicht mehr umgezogen. Auf keinen Fall wird alles in die Hand genommen und sich gefragt, ob es ein gutes Gefühl auslöst. Grosse Blockaden, um Dinge loszulassen, sind: "Es war ein Geschenk" oder "Es ist eine Erinnerung". Diese Emotionen kommen wieder hoch, sobald man etwas in der Hand hält, und das Loslassen wird schwierig. Allerdings habe ich zum Thema Loslassen tolle Tipps und Tricks, und plötzlich funktioniert's...
BEISPIEL 2: MINIMALISIEREN
Mit Ausmisten und Aufräumen ist es nicht getan. Minimalismus geht tiefer. Es wird ein Mindset installiert, das hilft, damit es danach auch wirklich so bleibt. Es werden auch nicht ganze Regale mit vereinzelten Deko-Objekten darin stehen gelassen. Nicht mehr benötigter Stauraum wird direkt ebenfalls entsorgt. Das verleitet nicht nur nicht mehr dazu, diesen Platz auch als Ablage zu nutzen, der ganze Raum erscheint so grösser und luftiger.
BEISPIEL 3: WENIGER IST MEHR
Oft lassen sich auch durch kleine Veränderungen grosse Effekte erzielen. Anstatt die restlichen Stühle auf dem Dachboden, die nie benutzt wurden, zu entsorgen, haben wir uns hier der sperrigen Eckbank entledigt. Das Paar, das hier wohnt hat selten Besuch zum Essen, weshalb nun die Stühle einfach bei Bedarf hervorgeholt werden.
BEISPIEL 4: MINIMALISMUS IST EIN PROZESS
Hier wirkte alles ein wenig überladen. Allerdings merkt man so etwas selbst nur selten und die Lösungen sind oft simpel. Hier wurde einfach der TV an die Wand gedübelt sowie das obere Teil des Möbels und das wuchtige Fensterbild entfernt. Zu einem späteren Zeitpunkt, als in einem anderen Raum ein altes Möbel frei wurde, haben wir dieses weiss gestrichen und damit das wuchtige TV-Möbel ersetzt. Was für ein Unterschied!
BEISPIEL 5: MINIMALISMUS IST EIN LANGER PROZESS
(Von oben nach unten, links nach rechts)
Wer braucht in Zeiten von Spotify und Co. überhaupt noch CDs? Aber es ist nicht einfach, an die 5000 Stück in einem Rutsch loszuwerden. Hier wurde auf ca. ein Jahr verteilt in vier Schritten abgebaut. Im zweiten Bild sieht man, wie im Vergleich zum ersten Bild auch die Bücher verschwunden sind. Auch diese ca. 500 Stück gingen in drei Schritten weg.
Ich muss dich nicht unbedingt bis zum definitiven Schluss begleiten. Nach unseren Sessions wirst du hoffentlich so begeistert sein, dass du noch weiter verfeinerst, bis du dein perfektes Zuhause hast, in dem sich nur noch Dinge befinden, die du wirklich brauchst und die dir Freude bereiten. Du wirst nie mehr etwas suchen müssen und einfach mehr Zeit für dich selbst haben.
BEISPIEL 6: MIT MINIMALISMUS GELD SPAREN
Oben vorher, unten nachher – dasselbe Büro. Ein wirklich großes Projekt!
In diesem Raum werden zwei Liegenschaften verwaltet, darunter ein Mehrfamilienhaus mit sieben Mietparteien – und das seit rund 40 Jahren. Über mehrere Sessions hinweg haben wir jedes einzelne Dokument gesichtet, Ordner zusammengelegt und massenhaft geschreddert – wirklich massenhaft! Am Ende blieb nur noch etwa ein Drittel des ursprünglichen Papierkrams übrig. Zusammen mit vielen anderen Dingen, die gehen durften, haben wir so viel Platz geschaffen, dass zwei große und ein kleines Möbelstück entsorgt werden konnten.
Jetzt, da das Büro so viel Raum bietet, kam der Besitzer auf die Idee, es als Co-Working-Space unter-zuvermieten. So bringt es ganz ohne zusätzliche Arbeit auch noch Geld ein – ein schöner Nebeneffekt. :)